Die Ostfriesische Landschaftliche Brandkasse hat auch 2021 wieder das alljährliche Vereinsgewinnspiel durchgeführt.

Preisausschreiben

Blühende Felder, blühende Randstreifen, blühende Verkehrsinseln, blühende . . .

Auch in Großefehn verliert man allmählich den Überblick, wer sich von diesem Trend hat anstecken lassen. Hier eine aktuelle Zusammenstellung:

 

  • Blühende Landschaft Großefehn e.V.

Besteht bereits seit 2013, z.Zt. 249 Mitglieder, 48 Blühflächen. Vorsitzender Focke Focken.

  • Jägerschaft des Kreises Aurich

Anlegen von Streuobstwiesen seit längerer Zeit, seit einiger Zeit auch von Blühflächen. Vertreten durch Onno Reents.

  • Blühende Gemeinde

Ausgelöst durch einen Antrag der SPD, die Leitung hat die Gemeinde Großefehn übernommen. Befindet sich in der Planungsphase.

  • Up Fehn to Huus (Gruppe Natur und Umwelt)

Das neue Programm „Up Fehn to Huus“  für die Entwicklung der Dorfregion mit Arbeitsgruppen Natur und Umwelt unter der Leitung von Walter Vogt. Befindet sich auch noch im Planungssstadium

 

Unser Verein ist über diese Entwicklung sehr erfreut. Wir werden mit großem Interesse verfolgen, wieweit diese diversen Bemühungen von Nachhaltigkeit geprägt sind, wieweit den Worten und Ankündigungen verlässliche, konkrete Taten folgen und wieweit die Bereitschaft zur Zusammenarbei besteht.

 

Die Mitglieder des Vereins Blühende Landschaft Großefehn, Karin und Robert Tapken, die Inhaber der Naturheilpraxis Tapken, haben auf ihrem privaten Gelände im schönen Ferienort Timmel eine Blühwiese angelegt. Das Saatgut wurde vom Verein Blühende Landschaft Großefehn zur Verfügung gestellt. Die folgenden Impressionen vermitteln einen guten Eindruck:

Am 14. Februar 2020 waren die Mitglieder des Vereins Blühende Landschaft Großefehn zur 7. Jahreshauptversammlung eingeladen, die wieder in der schönen Atmosphäre im Eiland in Westgroßefehn bei leckerem Kuchen und Tee oder Kaffee stattfand. Musikalisch wurde die Veranstaltung durch den Gitarrenchor "Charisma" umrahmt. Die Vorstandsmitglieder sowie die Verantwortlichen der Arbeitsgruppen berichteten über die Aktivitäten im vergangenen Jahr und gaben einen Ausblick auf das aktuelle Jahr. Der Landrat des Landkreises Aurich Olaf Meinen, ehemals als Bürgermeister für die Gemeinde Großefehn tätig, würdigte die Arbeit des Vereins als überaus wichtigen Beitrag zum Naturschutz.

Wie mehrfach in der Presse gemeldet, ist es in Timmelerfeld zu teils wütenden Protestaktionen von Anwohnern gekommen über die Art und Weise, in der die Gemeinde Großefehn und ein einheimischer Landwirt Pflegearbeiten an Wegen und Wällen vorgenommen haben. Ausgangspunkt: Die Gemeinde ist verantwortlich für den Zustand des Wegenetzes, wahrgenommendurch den Bauhof (Verkehrssicherheit, Nutzungsmöglichkeit für den landwirtschaftlichen Verkehr).Da sie diese Arbeit bei der Größe des Wegenetzes in unserer Flächengemeinde unmöglich alleinleisten kann, werden immer wieder Arbeiten an Fremdfirmen vergeben, denen oft – wie in diesemJahr – die notwendige Qualifikation für solch sensible Eingriffe in den Naturhaushalt fehlt.Von den Folgen konnte sich auch unser Vorsitzender Focke Focken im Rahmen einer Fahrradrundtour überzeugen, an der auch der Ortsbürgermeister von Timmel/Westgroßefehn Wilhelm Buschmann und seine Stellvertreterin Martina Balzen teilnahmen.Was die Initiatorin und Anwohnerin – Frau Wagner – den Teilnehmern vor Augen führte, lösteFassungslosigkeit aus. In Kahlschlagmanier waren Büsche und Bäume von einem Balkenmäher mit offensichtlich stumpfen Messern „abgerissen“ worden, so dass zahlreiche Weiden und andere Frühblüher als Nektar- und Pollenspender für Insekten vernichtet wurden. Völlig verständnislos zeigten sich Buschmann und Focken, dass man auch bei ungewöhnlich breiten Wegen die Randbepflanzung „abrasiert“ hatte. Zusätzlich verärgert waren die Anwohner darüber, dass sie sich mit den Arbeitern weitgehend nicht verständigen konnten, da sie der deutschen Sprache nicht mächtig waren (polnische Gastarbeiter). Hoffnungsvoll stimmt, dass die Gespräche mit den Verursachern von großer Einsicht bestimmt waren, so dass man davon ausgehen kann, dass es künftig Vorgänge dieser Art zumindest in Timmelerfeld nicht mehr geben wird !

Uneingeschränktes Lob aller Teilnehmer erntete unser Verein, der im betroffenen Gebiet im letzten Jahr einen halben ha eingesät hatte, der im Sommer von zahreichen Insekten und im Winter von vielen Vögeln besucht wurde („viele hatten wir noch nie gesehen“).